Happy New Year.

Die nächsten Termine werden in Bälde bekanntgegeben. Zuvor lassen wir am 5.1. ein Jahr „Einstweilen…“ Revue passieren und möchten zugleich ein Fazit ziehen. Wer Interesse daran hat, kann uns per E-Mail kontaktieren.

Neujahrsgrüße möchten wir derweil mit der – nicht mehr existierenden – wertkritischen Gruppe Krisis übermitteln. Und zwar mit einem kurzen Auszug aus dem streitbaren Manifest gegen die Arbeit. Es betrifft die Frage, welche Aufgabe der Arbeitskritik und der angestrebten Aufhebung der Arbeit zukommt:

„…die Aufhebung der Arbeit. Der kategoriale Bruch mit der Arbeit findet keine fertigen und objektiv bestimmten gesellschaftlichen Lager vor wie der systemimmanent beschränkte Interessenkampf. Er ist ein Bruch mit der falschen Sachgesetzlichkeit einer “zweiten Natur”, also nicht selber wieder ein quasi-automatischer Vollzug, sondern negatorische Bewußtheit – Verweigerung und Rebellion ohne irgendein “Gesetz der Geschichte” im Rücken. Ausgangspunkt kann kein neues abstrakt-allgemeines Prinzip sein, sondern nur der Ekel vor dem eigenen Dasein als Arbeits- und Konkurrenzsubjekt und die kategorische Weigerung, auf immer elenderem Niveau weiter so funktionieren zu müssen.“ (Auszug aus dem Manifest gegen die Arbeit der Gruppe Krisis, 1999)